Regionalgruppe Nord
Einladung zum 1. Treffen der Regionalgruppe Nord in 2026
Schnee und Eisglätte haben das erste Treffen der Regionalgruppe Nord des Fachverbandes Kunst- und Kulturgeragogik e.V. im neuen Jahr stark beeinträchtigt, so dass das Treffen noch einmal wiederholt wird. Es findet in hybrider Form statt am Mittwoch, 25. März 2026, 17 Uhr, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, Seminarraum 6. Über Jitsi kann online teilgenommen werden unter folgendem Link: https://meet.oldenburg.de/FreshObstaclesExtendSuccessfully
Es wird viel zu berichten geben, was sich bei uns im Jahr 2025 getan hat – zum Beispiel beim blue OL. Kulturfestival 55+, im blue OL Fonds Kulturelle Bildung im Alter und bei den Balkonkonzerten. Neue Infos wird es auch vom Fachverband Kunst- und Kulturgeragogik geben, wo Ende November 2025 die Mitgliederversammlung in Wolfenbüttel stattgefunden hat.
Bitte geben Sie/gebt uns bis zum 21. März 2026 per E-Mail an christiane.kaminski@stadt-oldenburg.de Bescheid, ob ich mit Ihnen/Euch rechnen kann.
Das Treffen wird wieder in hybrider Form stattfinden, d.h. wir schalten online weitere Teilnehmende zu. Wer online teilnehmen möchte, tritt hier dem Meeting bei:
Als Gast können wir dieses Mal Angelika Speigl (Niederkassel) begrüßen. Sie ist Heilpädagogin, Kulturgeragogin, WenDo-Trainerin, Kunstvermittlerin, Freikünstlerin und Trauerbegleiterin. Angelika Speigl möchte uns die künstlerisch-systemische Therapie nahe bringen, die die Kraft der Kunst mit systemischer Therapie und Beratung verbindet. Sie sagt: „Mein Ziel ist es, Menschen die künstlerisch-systemische Therapie als lebendige, kreative und wohltuende Therapiemöglichkeit voller Freude und Amüsement anzubieten. Es geht nicht darum, perfekte Kunstwerke zu schaffen. Vielmehr geht es darum, sich auf ein offenes, kreatives Handeln mit den Mitteln der Kunst einzulassen. Die Resonanz, die dabei entsteht, soll gespürt, erlebt und genutzt werden.“

Treffen 2025 der Regionalgruppe (Sektion) Nord
Ende Juli 2025 traf sich die Regionalgruppe (bislang Sektion genannt) Nord des Fachverbandes Kunst- und Kulturgeragogik e.V. in Oldenburg im Kulturzentrum PFL. Online zugeschlaltet zu dem hybriden Treffen war die Geronologin Nina Lauterbach-Dannenberg. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Beim Treffen sprach sie zum Thema „Kulturelle Teilhabe von Menschen in Pflegeeinrichtungen“.

Vor den versammelten Fachkräften, die in unterschiedlichen Bereichen der Seniorenarbeit professionell und ehrenamtlich tätig sind, legte Nina Lauterbach-Dannenberg zunächst drei zentrale Fakten der Kulturellen Teilhabe dar: Sie sind ein Grundrecht, nachweislich gesundheitsfördernd und – mehr als Unterhaltung! Die besondere Qualität Kultureller Bildung im Alter besteht Lauterbach-Dannenberg zufolge in ihrer Mehrdimensionalität. Kulturelle Bildung ist für sie vor allem partizipativ und teilnehmendenorientiert, prozessorientiert und sichtbar. Darüber hinaus verwies die Gerontologin auf den Qualitätsstern von Miriam Haller et al., der von der kubia veröffentlicht wird:
http://www.kubia.nrw/wissen/fachbeitraege/wann-sagst-du-wow/
Anhand einiger Fallbeispiele lotete die Referentin gemeinsam mit den Teilnehmenden des Treffens den Unterschied zwischen Bildung und Beschäftigung aus. Daran konnten die anwesenden Fachkräfte auch ihre eigenen Projekte messen und selbstkritisch Möglichkeiten der qualitativen Verbesserung finden.
Es schloss sich ein Erfahrungsaustausch über die im Rahmen des blue OL Fonds Kulturelle Bildung im Alter in Oldenburg durchgeführten Angebote an. Auch hier ging es um qualitative Verbesserungsmöglichkeiten und besondere Bedarfe der Zielgruppe. Christiane Maaß (mittlerweile verheiratete Kaminski) kündigte außerdem eine Fortsetzung der seit der Corona-Zeit durchgeführten so genannten „Balkonkonzerte“ an und lud herzlich ein zum blue OL. Kulturfestival 55+ Mitte September 2025. Ein reger Gedanken- und Erfahrungsaustausch rundete das Treffen ab.
